Eine eigentliche Verjüngungskur verpassten wir unserem Maskenball. Die Hallendekoration wurde heller gestaltet und auf die traditionellen Ballone verzichtet. Im hinteren Hallenteil entstand eine Zeltbar. Die Bierschwemme wurde in einen Western-Saloon umgewandelt. Die Estrade wieder in einen ruhigeren Zufluchtsort zurückversetzt. Im Foyer an den bestehenden Bowlenstand eine geführte Garderobe angegliedert. Und letztlich mit dem Engagement von DJ Reto Scherrer auch musikalisch neue Akzente gesetzt.
Die Fasnachtsauftritte waren eher von ruhiger Natur. Das wir allerdings unseren Abstecher nach Fussach (A) vom Zollübergang an wirklich zu Fuss machen mussten, war dann doch neu. Unser Buschauffeur Manfred hatte die nötigen Papiere für den Grenzübertritt nicht dabei. Dank der Hilfe der „Abtwiler Gnomen“ kamen wir dann doch noch rechtzeitig zum Umzug.
Die Fasnachtsaison ’06 dürfte durch die aussergewöhnlichen Wetterkapriolen in die Geschichte eingehen. Mussten wir im Januar vor allem der sibirischen Kälte trotzen. So gab’s dann im Februar in Winterthur nur noch Schnee und nochmals Schnee. So viel, dass der sonntägliche Umzug in Zofingen sogar aus Verkehrstechnischen Gründen abgesagt werden musste.
Unser Abstecher ins Wallis nach Sion und am Sonntag in Saxon war dann allerdings vom Wetterglück geprägt. Stand die übrige Schweiz im Regen, so durften wir die Sonne geniessen.
Ein Abschiedsständchen brachten wir im Frühling dem in Pension gehenden Rhy-Halle Abwarts-Paar Pia und Helmut Ziegler. Mussten oder durften sie doch 23 Jahre mit uns die Fasnacht in der Halle miterleben und das damit verbundene Konfettivergnügen ertragen.